Die Ankunft
Von früher Jugend auf war Marie-Louise Ritz gewohnt, die Grössen der damaligen Welt zu empfangen. Diesmal war sie Gastgeberin von Bergbauern. Noch bevor sich Marie-Louise Ritz mit ihren Besuchern ins Dorf begab, wurde ihr zu Ehren fröhlich gesungen. In frohen Farben mischte sich die Niederwalder Werktagstracht mit weltmännischer Gewandung zu einer Gemeinschaft. In einem der alten, von der Sonne schwarzgebrannten Holzhäusern, oben im Dorf, dem Vaterhaus von Cäsar Ritz, empfing die von Paris gekommene Witwe die Besucher aus nah und fern. Als einer der ersten erschien der damalige Bundesrat Dr. J. Escher. Um die Mittagszeit führte der Magistrat die hochbetagte Gastgeberin, behutsamen Schrittes hinunter auf den Dorfplatz, wo später Raclette serviert wurde. Marie-Louise Ritz wurde von ihrem Sohn Charles Ritz, der auch sehr mit der Heimat seines Vaters verbunden war, begleitet.